Die Werkstatt in Itzehoe für Volvo und Land Rover

Neuikeiten für 2017

Gebühren für HU und Führerschein steigen

Nach acht Jahren sollen die Gebühren für die Führerscheinprüfungen sowie die Hauptuntersuchungen für Autos teurer werden. Die theoretische Prüfung soll künftig statt rund elf Euro 11,90 Euro kosten. Für die inzwischen übliche Prüfung am Computer werden in Zukunft 10,60 Euro fällig. Für die Abnahme der praktischen Pkw-Prüfung sollen 91,50 Euro berechnet werden. Die praktische Motorrad-Prüfung verteuert sich auf 121,38 Euro.

Ebenfalls teurer wird die in der Regel alle zwei Jahre fällige Hauptuntersuchung. Je nach Bundesland werden künftig Gebühren in Höhe von 35 Euro und 54,86 Euro erhoben.

 

Klimaanlagen

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 dürfen Klimaanlagen in sämtlichen Fahrzeugen nicht mehr mit fluorierten Treibhausgasen mit einem Treibhaus-Potenzial (Global Warming Potential, GWP) über 150 befüllt werden. Dazu zählt auch das bisher eingesetzte Kältemittel R134a. Ausgenommen sind Fahrzeuge, deren Typgenehmigung vor dem 01.01.2011 erteilt wurde.

Fahrzeuge mit einer Einzelgenehmigung, die ab dem 1. Januar 2017 erstmals in den Verkehr gebracht werden sollen, bekommen keine Zulassung mehr, wenn deren Klimaanlagen mit einem fluorierten Treibhausgas mit einem GWP-Wert über 150 befüllt sind.

Neuigkeiten für 2016

Kabinett beschließt Kaufprämie für E-Autos

Die 4000 Euro gibt es, wenn man sich für einen reinen "Stromer" entscheidet. Wer ein Hybrid-Fahrzeug (Elektro- und Verbrennungsmotor) kauft, erhält eine als "Umweltbonus" umschriebene Prämie von 3000 Euro. Die Kosten des Förderprogramms von 1,2 Milliarden Euro, das der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen soll, teilen sich Bund und Autoindustrie.

Vorausschau und Neuigkeiten für 2015:

  • Der Bundesrat hat die bundesweite Kennzeichen-Mitnahme beschlossen. Die Neuregelung tritt am 01. Januar 2015 in Kraft.
  • Das von der Europäischen Union geplante, automatische Notrufsystem E-Call für Fahrzeuge soll ab Oktober 2015 verpflichtend in alle neuen Modelle von leichten Nutzfahrzeugen und Pkw eingebaut werden.
  • Über eine Webseite des Kraftfahrt-Bundesamtes können Anfang 2015 Fahrzeuge bei den Zulassungsstellen mithilfe von Sicherheitscodes und des neuen Personalausweises abgemeldet werden. Den Sicherheitscode finden Sie auf der Prüfplakette sowie in der Zulassungsbescheinigung Teil I.
  • 2015 soll der elektronische Halterdatenaustausch zwischen den EU-Mitgliedsstaaten erfolgen. Dadurch wird die Verfolgung von grenzüberschreitenden Ordnungswidrigkeiten ermöglicht und die Durchführung der Maßnahmen gewährleistet. Die Halterdaten dürfen jedoch einzig dazu benutzt werden, den für den Verkehrsdelikt verantwortlichen Fahrer zu ermitteln.
  • Ab 2015 erfolgt die technische Umsetzung der Pkw Maut. Am 01.01.2016 soll dann die Infrastrukturabgabe in Deutschland erhoben werden. Die Pkw Maut soll für alle Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht (Pkw und Wohnmobile), welche im In- oder Ausland zugelassen sind bzw. werden, gelten. Motorräder, E-Mobile oder Fahrzeuge von behinderten Personen sollen von der Maut befreit werden.
  • Zum 01. Juli 2015 erfolgt die Ausweitung der LKW Maut auf weitere ca. 1.100 Kilometer autobahnähnliche Bundesstraßen. Ab 2018 soll dann die Lkw Maut auf allen Bundesstraßen erhoben werden.
  • Ab 01. Oktober 2015 sieht das neue Bundesfernstraßenmautgesetzes eine Senkung der Gewichtsgrenze bei LKW von 12 Tonnen auf 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht vor.
  • Die HU-Prüfung für Kraftfahrzeuge soll ab Sommer 2015 mit Hilfe der Elektronik gerechter werden.

Neu: Warnwestenpflicht

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Ab 01.07.2014 besteht auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht: In jedem Fahrzeug muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen eine Warnweste vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen. Die neue Regelung betrifft alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse; Motorräder und Wohnmobile bleiben ausgenommen. Der Fahrer ist verpflichtet die Weste bei einer Kontrolle vorzuzeigen und zur Prüfung auszuhändigen. Bei einem Verstoß droht ein Verwarnungsgeld.

Auch ab 2015 soll es einen Zuschuss für nachrüstbare Partikelfiltersysteme geben.

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Fahrer von älteren Dieselautos und leichten Nutzfahrzeugen erhalten ab 2015 vom Staat wieder einen Zuschuss für die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters. Im Haushaltsplan des Bundesumweltministeriums stehen für die erneute Förderung 30 Millionen Euro zur Verfügung. Unklar ist noch, der genaue Zeitpunkt, da noch keine Rahmenbedingungen beschlossen worden sind. Sobald uns Einzelheiten vorliegen, werden wir diese selbstverständlich sofort veröffentlichen.

Wechselkennzeichen

Für Autobesitzer gibt es künftig ein Wechselkennzeichen, das für zwei Wagen nutzbar ist. Dies soll für Zweitwagen günstigere Versicherungskonditionen bringen. Dabei wird ein Kennzeichen für zwei Autos zugelassen, darf jedoch zur selben Zeit nur an einem der beiden Fahrzeuge geführt werden. Konkret besteht das Nummernschild aus zwei Teilen: einem kleineren Nebenkennzeichen, das am jeweiligen Auto bleibt, sowie den beiden Hauptkennzeichen vorne und hinten, die abwechselnd auf dem einen oder anderen Auto angebracht werden.